HTC

23.01.2011

Schade, wenn Ihr nicht dabei sein konntet!

Ein gut gefülltes Clubhaus

Der Vorstand stand mehr oder weniger geschlossen aber mit offenen Mündern im Clubhaus - übervolles Haus im HTC!

Was war passiert? Nach langer Zeit (oder tatsächlich zum ersten Mal) hatte der Vorstand am 23.01.2001 um 12:00 Uhr zu e inem Neujahrsempfang geladen. Und siehe da, die Mitglieder kamen. Aber nun der Reihe nach:

Um 11:42 erreichte der Chronist zusammen mit seiner geschätzten Ehefrau den Parkplatz der Clubanlage des Hertener Tennis Clubs e.V. Trotz der festen Absicht, seinen ihm angestammten Parkplatz in der vordersten Reihe (näher zum Clubhaus) einzunehmen, stellte sich heraus, dass das Parken aufgrund der Suche nach einer Lücke für den zu breiten BMW erst nach ca. 10 Minuten am Ar… der Welt möglich war.

Dies hätte beinahe zu einer Verspätung geführt. Was aber nicht weiter schlimm gewesen wäre, da der Eintritt ins Clubhaus ohnehin nicht sofort möglich war. Trotz aufopfernder Vorstandstätigkeit in den letzten 10 Jahren blieb auch für den Chronisten nur die ordnungsgemäße Einreihung in die nicht zu übersehende Schlange vor dem Clubhaus

Irgendwie doch drinnen angekommen, stellte sich sofort ein, dem regelmäßigen Saunagänger durchaus bekannter, Effekt ein: der eigene Körper (und offensichtlich auch der, der anderen Clubmitglieder) fing an in bedrohlichem Ausmaße zu transpirieren.

Hier kommen nun erstmals unsere neue Clubhaus-Bewirtungsfamilie Rita und Thomas Karampelas nebst 2 entzückenden Kiddies ins Spiel. In Windeseile erreichte die von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern gespickte Gesellschaft, pünktlich zum Mittag, das erste Freigetränk des Tages: Champagner für Alle! O.k., dem einen oder anderen wird aufgefallen sein, dass die Flaschen vielleicht nicht so ganz direkt aus der Champagne stammten (Versuch macht klug), dennoch stellte sich der Erfrischungseffekt sofort ein.

Rita und Thomas Karampelas

Zumindest bei denjenigen, die sofort gezielt am Glas genippt und nicht darauf gewartet hatten, der Eröffnungsrede unseres 1. Vorsitzenden Karl-Friedrich Kröger zu lauschen. Dieser fand wider Erwarten zunächst kein Gehör, da die zusammen gepresste HTC-Mitgliedermasse derart laut über was auch immer diskutierte, dass er schon die Stimme megaphone-artig anheben musste um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Was ihm allerdings gelang!

Neben den üblich verdächtigen Themen, wie Jahresprogramm, Mitgliederversammlung, keine Beitragserhöhung etc., stand natürlich die Vorstellung unserer neuen Clubwirte im Vordergrund. Der Chronist wird die (gefühlte) 2- Stundeneinführung an dieser Stelle entsprechend zusammen fassen

Rita und Thomas Karampelas haben den Schritt gewagt, ihre bisherige Existenzgrundlage als Clubwirte des TC Bayer-Dormagen (750 Mitglieder) zu verändern - und zwar zu Gunsten des Hertener Tennis Clubs e.V. Zusammen mit Ihren Kindern haben sie die zur Verfügung gestellte Wohnung bezogen, das Clubhaus renoviert und seit dem 22.01.2011 in Betrieb genommen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Zu erwähnen ist natürlich noch das ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellte kalte Buffet. Wer es schaffte, alle verschiedenen kleinen Häppchen zu probieren, hatte am anderen Morgen ein nicht unerhebliches Gewichtsproblem.

Keine Veranstaltung ohne Unzulänglichkeiten. Da so niemand wirklich mit den anstürmenden Massen gerechnet hatte, kam es in kürzester Zeit zu Personalengpässen, die aber durch den beherzten Eingriff der Vorstandsfrauen in die Club-Gastronomie kompensiert wurden. Hier zeigte sich erstmals die Flexibilität unserer neuen Clubwirte. Nahezu unbemerkt wurde innerhalb einer Stunde das Personal professionell aufgestockt, so dass die hilfreichen Vorstandsfrauen, ohne der Erschöpfung nahe zu sein, wieder entlastet wurden und sich nun auch dem Buffet widmen konnten.

Leider konnte die 2. Unzulänglichkeit des Tages nicht so einfach beseitigt werden. Unsere altgediente Kühlanlage, die einzig und allein mit der wohl wichtigsten Aufgabe im Club, der Kühlung des Bieres, betraut ist, stellte angesichts der zu verarbeitenden Mengen mehr oder weniger ihren Dienst ein. Das Ergebnis war ein Warmgetränk mit viel Schaum, welches den Gaumen der eigentlich trinkfreudigen Anwesenden nicht wirklich erfreute. Zum Glück gab es verschiedene Ausweichmöglichkeiten. Konfrontiert mit der Arbeitsverweigerung der Kühlanlage, sah sich der Vorstand nach kurzer telefonischer Abstimmung veranlasst, die Kühlanlage ohne vorherige Abmahnung zu entlassen. Bereits am 26.01.2011 nahm eine kompetente Neuanlage ihre Arbeit auf.

Fazit: eine gelungene Veranstaltung mit vielen guten Gesprächen, einem generationsübergreifendem Publikum, einem spontanem DJ-Einsatz von Erhard Große, hervorragendem Essen, netten Clubwirten, niedrigen Heizkosten, erfrischenden und warmen Getränken und … und … und … Ihr hättet halt dabei sein sollen

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